Arbeit gegen Rechts

Nie wieder Faschismus in Nürnberg!

Mölln, Solingen, Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen. Spätestens seit Anfang der 90er Jahre gingen wir gegen die rechten Anschläge in Deutschland auf die Straße.

Gräfenberg, Bamberg, Nürnberg, Scheinfeld, Obertrubach, ????….  immer wieder haben wir gegen die Aufmärsche, Konzerte und Machenschaften der extrem Rechten demonstriert.

Die Morde des NSU haben uns verstört und beschämt. Bereitwillig glaubten wir an mafiöse Strukturen und wähnten uns nicht in der Zielgruppe. Erst nach der Selbstenttarnung des NSU erkannten wir die wahre Dimension der rechten Gewaltstrukturen und die Notwendigkeit auf allen Ebenen dagegen zu arbeiten.

Der Mord an Regierungspräsident Lübcke, der Anschlag in Halle und der Einzug einer neuen rechten Partei in die deutschen Parlamente machen die Dringlichkeit der Arbeit gegen Rechts deutlich.

Neben dem Widerstand auf der Straße ist die Erinnerungsarbeit ein wichtiger Teil unserer Arbeit gegen Rechts.

So gestalten wir zusammen mit der VVN/BdA in jedem Jahr ein öffentliches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Holocaust-Gedenktag, der an die Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 erinnert.

 

Gedenken an die Zwangsarbeiter*innen

Zwangsarbeiterdenkmal am Plärrer

Foto: Zwangsarbeiterdenkmal am Plärrer

Jeden November gedenken wir zusammen mit Pax Christi am Mahnmal auf dem Südfriedhof der Zwangsarbeiter*innen, die in Nürnberg unter unwürdigen Bedingungen arbeiten mussten und von denen viele ihr Leben dadurch verloren haben.