Friedensdekade, Herbst und Corona

Die Coronavollbremsung erwischt auch die Friedensbewegung

führt aber nicht zum Stillstand!

Unter sehr ungünstigen Bedingungen fand die diesjährige Friedensdekade statt. Einiges musste leider entfallen. Trotz Corona-Einschränkungen wurden aber – im Rahmen der uns auferlegten Regelungen – Veranstaltungen durchgeführt. So hat pax christi am Südfriedhof, wie in jedem Jahr, in einer Andacht an die im 2. Weltkrieg umgekommenen Zwangsarbeiter*innen gedacht, am Hallplatz haben wir am Freitagnachmittag auf die Umkehr zum Frieden aufmerksam gemacht, und in unserem Gottesdienst in St. Egidien ging es um den Frieden unter uns, in unserem Land und in der Welt. Die Menschenrechte in Israel und Palästina nahm Petra Schöning von amnesty international in den Blick – leider nur online mitzuerleben, aber mit vielen Informationen. Über die Beteiligung bei diesen Angeboten konnten wir uns nicht beklagen.

Das ist jetzt nur eine Auswahl aller Veranstaltungen zum Frieden, die in den letzten zehn Tagen bei uns stattfanden. Vielen Dank an alle, die ihre Kreativität ausgepackt und entsprechend umdisponiert haben.  Und danke auch für alle aktive Teilnahme und die gegenseitige Ermutigung zur „Umkehr zum Frieden“! 

 



 

Rückblick:

Schöpfungsgebet am 26.9.2020

9,5 Grad Celsius, kräftiger Regen und nasser Untergrund – die denkbar schlechtesten Voraussetzungen waren das für das Schöpfungsgebet am 26. September im Reichswald bei Buchenbühl. Unsere Besucher*innen ließen sich davon aber nicht entmutigen. Sie kamen so zahlreich wie immer, und erlebten mit Ferdinand Roscher einen Mann am Kontrabass, der mit seinen schwungvollen Darbietungen die Stimmung deutlich ins Positive wendete. Danke, Ferdinand!
Pfarrerin Gisela Voltz von Mission EineWelt rief in ihrer Predigt dazu auf, sich nicht lähmen zu lassen. So wie Jesus einen gelähmten Menschen heilte, gibt es auch bei uns immer wieder Beispiele, wie sich Menschen miteinander aufrichten und für die Schöpfung eintreten.
Ein ungewöhnliches Schöpfungsgebet – und eine spontane Kollekte für das Künstlerprojekt des NEFF, bei dem wir immer wieder freischaffenden Künstlern Auftrittsmöglichkeiten anbieten und ihnen dafür ein Honorar zahlen, erbrachte 90 Euro, über die wir uns sehr gefreut haben.

Wir bleiben dran – sowohl an unserem Künstlerprojekt wie auch am Thema Schöpfung!

 


 

1.September Antikriegstag

Als Mitglied im Nürnberger Friedensforum haben wir zusammen mit dem DGB eine Kundgebung und kleiner Demo organisiert. Anschließend waren workshops im DGB Haus.

Hier ein Zeitungsartikel dazu...